Glaub‘ nicht alles, was Du denkst.

Vielleicht möchtest Du Dein Leben auf die eine oder andere Weise verändern. Eventuell gibt es einen Bereich in Deinem Leben, der sich festgefahren anfühlt. Möglicherweise soll sich das Arbeitsklima verändern. Denn Du und Deine Mitarbeitenden möchten nicht mehr unter den gleichen Bedingungen arbeiten oder führen.

Wahrscheinlich habt Ihr schon einmal versucht, die Dinge zu ändern. Früher oder später habt Ihr Euch vielleicht trotzdem wieder bei denselben Gewohnheiten ertappt, die eigentlich anders werden sollten. Denn die aktuelle Programmierung Eures Mindsets macht persönliches Wachstum zu einer verdammt schwierigen Angelegenheit.

Doch wie genial wäre es, endlich so zu sein, wie Ihr immer sein wolltet? Sich endlich spürbar in die „richtige“ Richtung zu bewegen? Ihr könntet Eure Gesundheit, persönlichen Beziehungen oder beruflichen Fähigkeiten verändern. Eine Reise zu wahrer innerer Kraft antreten. Nicht nur im Job.

Nur eine Entscheidung von einem neuen Leben entfernt.

Wir wollen nicht nur einen weiteren flüchtigen Motivationsfunken in Deinem oder dem Leben Deiner Mitarbeitenden entfachen. Wir unterstützen Euch auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und viel Erfahrung in Sachen Personalentwicklung, sodass Ihr dorthin gelangt, wohin Ihr wirklich hingelangen möchtet.

Mit erprobten Tools wie dem Ich-Entwicklungs-Profil®, 9 Levels of Value Systems® oder den Inner Development Goals erarbeiten wir eine klare Vision, definieren erreichbare Wachstumsziele und helfen Euch, die beste Version Eurer selbst zu werden.

Es kommt nicht darauf an, was Ihr vorhabt, um Eure Ziele zu erreichen. Es kommt darauf, was Ihr tatsächlich tut. Schreibt uns an und lasst Eure Entwicklung schon morgen beginnen.

Ich-Entwicklung

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

Was ist das Hauptproblem der meisten Persönlichkeitstests? Richtig – sie messen meist nur unveränderbare Variablen. Denn was nützt die Information, dass man ein „offener“, „ängstlicher“ oder eher „introvertierter“ Typ ist, für die eigene Entwicklung? Um es mit Einstein zu sagen: Mit konventionellen Persönlichkeitstest ändern Sie nicht ihre Denkweise, sondern erfahren lediglich etwas Neues über sich.

Das Ich-Entwicklungsprofil® hingegen misst dynamische Variablen. Hier geht es nicht darum zu zeigen, wie Sie als Mensch „sind“ (und voraussichtlich auch bleiben). Es geht um die Frage, wie Sie sich selbst definieren, ihre Welt aktuell wahrnehmen und wie Sie auf der Basis dieses momentan vorherrschenden Weltbildes bevorzugt handeln. Anders ausgedrückt: Es geht um die aktuelle Reife Ihrer persönlichen Handlungslogik.

Die eigene Handlungslogik zu verstehen ist von unschätzbarem Wert. Denn sie beeinflusst alles, was Sie tun und denken. Das wissenschaftlich fundierte Ich-Entwicklungsprofil® liefert Ihnen Informationen zu dieser allgegenwärtigen Hintergrundvariable – und eröffnet Ihnen die Möglichkeit tiefgreifender Entwicklung.

Häufige Fragen zu den
Inner Development Goals

Die Inner Development Goals (IDGs) sind eine gemeinnützige Initiative und gleichzeitig ein Framework für die innere Weiterentwicklung von Personen, Teams und Organisationen. Die Initiative erforscht, sammelt und vermittelt wissenschaftlich fundierte Fähigkeiten, Fertigkeiten und Qualitäten, die uns helfen, ein zielgerichtetes, nachhaltiges und produktives (Arbeits-)Leben zu führen.

Wofür brauchen wir Inner Development Goals?

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen einen umfassenden Plan für eine nachhaltige Welt bis 2030 auf den Weg gebracht. Der Plan umfasst 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung – von „Bezahlbaren und erneuerbaren Energie“, über „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ bis hin zu „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“. Diese Ziele sind als Vision zu verstehen. Sie zeigen uns, was geschehen muss, um unseren Planeten lebenswert zu halten. Diese Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen beantworten demnach die Frage, welche Nachhaltigkeitsziele wir gemeinsam erreichen müssen. Die IDGs hingegen zeigen uns, wie wir sie erreichen können.

Die Fortschritte auf dem Weg zu dieser Vision waren bisher jedoch bestenfalls enttäuschend. Die Ursache hierfür liegt laut der IDG-Initiative nicht (nur) im Außen, sondern vor allem im Inneren unserer Gesellschaft. Veränderungen im Inneren sorgen für Veränderungen im Außen; und umgekehrt. Glücklicherweise zeigt die moderne Forschung, dass diese dringend benötigten inneren Kapazitäten entwickelt werden können. Diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt die Initiative Inner Development Goals.

Was sind die Inner Development Goals?

Die IDGs bieten einen grundlegenden Rahmen für transformative Fähigkeiten zum Zweck einer nachhaltigen Entwicklung. Das aktuelle IDGs-Framework umfasst 5 Kategorien und 23 Fähigkeiten und Qualitäten – die insbesondere für Führungskräfte sowie Entscheiderinnen und Entscheidern von entscheidender Bedeutung sind.  Das Rahmenwerk ist sowohl ein Katalysator für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele auf dem globalen Level als auch für einzelne Unternehmen.

Wie sehen die Kategorien und Fähigkeiten aus?

1: SEIN – Beziehung zu sich selbst

Innerer Kompass: Ein tief empfundenes Gefühl der Verantwortung und des Engagements für Werte und Ziele, die dem Wohl des Ganzen dienen.

Integrität und Authentizität: Die Verpflichtung und Fähigkeit, aufrichtig, ehrlich und integer zu handeln.

Offenheit und Lernbereitschaft: Eine Grundhaltung der Neugier und die Bereitschaft, verletzlich zu sein, sich auf Veränderungen einzulassen und zu wachsen.

Selbsterkenntnis: Die Fähigkeit, in reflektierendem Kontakt mit den eigenen Gedanken, Gefühlen und Wünschen zu sein; ein realistisches Selbstbild und die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren.
Gegenwärtigkeit: Die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu sein, ohne zu urteilen und in einem Zustand der offenen Präsenz.

2. DENKEN – Kognitive Fertigkeiten

Kritisches Denken: Fähigkeiten zur kritischen Überprüfung der Gültigkeit von Ansichten, Beweisen und Plänen.

Bewusstsein für Komplexität: Verständnis für und Fähigkeiten im Umgang mit komplexen und systemischen Bedingungen und Kausalitäten.

Perspektivische Fähigkeiten: Fähigkeiten zur Suche, zum Verständnis und zur aktiven Nutzung von Erkenntnissen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Sinnstiftung: Die Fähigkeit, Muster zu erkennen, Unbekanntes zu strukturieren und bewusst Geschichten zu erfinden.

Langfristige Orientierung und Vision: Langfristige Orientierung und die Fähigkeit, Visionen zu formulieren und aufrechtzuerhalten, die sich auf den größeren Kontext beziehen.

3. BEZIEHUNG – Fürsorge für andere und die Welt

Wertschätzung: Wir begegnen anderen und der Welt mit einem grundlegenden Gefühl der Wertschätzung, Dankbarkeit und Freude.

Verbundenheit: Ein ausgeprägtes Gefühl der Verbundenheit mit einem größeren Ganzen, z. B. einer Gemeinschaft, der Menschheit oder einem globalen Ökosystem, und/oder der Zugehörigkeit zu einem solchen.

Bescheidenheit: In der Lage sein, in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Situation zu handeln, ohne sich um die eigene Wichtigkeit zu kümmern.

Einfühlungsvermögen und Mitgefühl: Die Fähigkeit, anderen, sich selbst und der Natur mit Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl zu begegnen und das damit verbundene Leiden zu bewältigen.

4. ZUSAMMENARBEIT – Soziale Fähigkeiten

Kommunikative Fähigkeiten: Die Fähigkeit, anderen wirklich zuzuhören, einen echten Dialog zu fördern, die eigenen Ansichten geschickt zu vertreten, Konflikte konstruktiv zu bewältigen und die Kommunikation an unterschiedliche Gruppen anzupassen.

Mitgestaltende Fähigkeiten: Fähigkeiten und Motivation zum Aufbau, zur Entwicklung und zur Erleichterung von Kooperationsbeziehungen mit unterschiedlichen Interessengruppen, die durch psychologische Sicherheit und echte Mitgestaltung gekennzeichnet sind.

Integrative Denkweise und interkulturelle Kompetenz: Bereitschaft und Kompetenz, Vielfalt anzunehmen und Menschen und Kollektive mit unterschiedlichen Ansichten und Hintergründen einzubeziehen.

Vertrauen: Fähigkeit, Vertrauen zu zeigen und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

Fähigkeiten zur Mobilisierung: Die Fähigkeit, andere zu inspirieren und zu mobilisieren, sich für gemeinsame Ziele einzusetzen.

5. HANDELN – Wandel vorantreiben

Mut: Die Fähigkeit, für Werte einzutreten, Entscheidungen zu treffen, entschlossen zu handeln und, wenn nötig, bestehende Strukturen und Ansichten in Frage zu stellen und aufzubrechen.

Kreativität: Fähigkeit, originelle Ideen zu entwickeln, innovativ zu sein und bereit, konventionelle Muster zu durchbrechen.

Optimismus: Fähigkeit, ein Gefühl der Hoffnung, eine positive Einstellung und das Vertrauen in die Möglichkeit eines sinnvollen Wandels aufrechtzuerhalten und zu vermitteln.

Beharrlichkeit: Fähigkeit, das Engagement aufrechtzuerhalten und entschlossen und geduldig zu bleiben, auch wenn es lange dauert, bis die Bemühungen Früchte tragen.

Wie können die Inner Development Goals umgesetzt werden?

Im Mittelpunkt der IDG-Initiative steht die Co-Kreation. Sie fußt auf Beiträgen namhafter ExpertInnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus aller Welt (z. B. Amy Edmondson, Robert Kegan, Otto Scharmer und Peter Senge). Auf Basis mehrerer weltweiter Online-Befragungen wird so derzeit kollaborativ ein Field Kit entwickelt: ein Set aus bewährten Techniken und sozialer Technologien, um Menschen, Teams und Organisationen zusammenzubringen, um gemeinsam an den SDGs zu arbeiten.

Solche bewährten Techniken und soziale Technologien sind u. a.

  • Achtsamkeits- und Meditationspraktiken aus aller Welt
  • die Theory U von Otto Scharmer
  • der Immunity to Change Approach von Robert Kegan
  • das Systems Thinking von Peter Senge
  • das Konzept der Psychological Safety von Amy Edmunson

Als offizieller IDGs-Partner arbeiten aktiv mit der Initiative zusammen und haben einen eigenen IDGs Hub in der Hansestadt Hamburg gegründet. Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie mehr über das IDGs-Framework erfahren und dessen wertvolle Fähigkeiten entwickeln möchtet.