Agile Methodik hat Grenzen

Ihre Kundschaft erwartet heutzutage die sofortige Befriedigung ihrer Bedürfnisse – von der „Same Day Delivery“ bis hin zur täglichen Softwareaktualisierung ihres selbstparkenden Autos. Sie haben das erkannt und vielleicht sogar schon mit dem Aufbau einiger Scrum- oder Kanban-Teams reagiert. Allerdings spüren Sie immer deutlicher, wie schwierig es ist, die unterschiedlichen Ansätze zu einem größeren Ganzen zusammenzufügen.

Einige Ansätze, wie Scrum, eignen sich sehr gut für kleine Projekte mit bis zu zehn Mitarbeitenden. Wenn Herausforderungen und Produkte größer werden, braucht es skalierte agile Ansätze. Diese helfen

  • maximale Selbstorganisation in allen Bereichen zu ermöglichen
  • konsequent größere Programme und Portfolios mit vielen agilen Teams zu realisieren
  • eine strategische Gesamtausrichtung zu verfolgen – von der Team- bis zur Portfolioebene

Damit dies Realität wird, muss neben Ihren Prozessen die Organisationskultur verändert werden. Hierfür bedarf es eines starken Willens, viel Durchhaltevermögen und vor allem eines: Erfahrung und der Blick für das Wesentliche.

Agilität bedeutet
  • schnellstmöglich Wert bereitzustellen
  • mit fixen Feedbackschleifen schnell zu lernen
  • die Selbstorganisation Ihrer Teams zu stärken
  • Transparenz aufzubauen und Risiken zu reduzieren
  • nicht nur effizient, sondern effektiv zu sein

Skalierbare Frameworks verbinden Stabilität und Agilität

Doch die Reise lohnt sich. Haben Sie wahre Business Agility erreicht, sind disruptive Wettbewerber, veränderte Kundenerwartungen und Marktveränderungen nicht mehr nur neue Risiken. Sie sind willkommene Chancen! Denn Business Agility verändert nicht nur die die bisherigen Ansätze, sie kombiniert das Beste aus beiden Welten: Die Innovationskraft und Geschwindigkeit agiler Ansätze mit der Zuverlässigkeit klassischer, bereits bestehender Strukturen und Arbeitsweisen.

Mit SAFe® kann diese Vision Wirklichkeit werden. Warum SAFe®? Weil es effektiv, bewährt, skalierbar und konfigurierbar ist. SAFe® wird in 40% aller skalierten Transformationsvorhaben verwendet. Es funktioniert unabhängig von Größe, Branche oder Komplexität Ihrer Organisation. Wir führen SAFe®- nicht als Blaupause ein. Wir helfen Ihnen, einen geeigneten Ansatz zu finden und ihn perfekt auf Ihre spezifische Situation anzupassen.
Entscheiden Sie sich mit SAFe® für das weltweit am meisten beachtete und angenommene Framework agiler Skalierung, um Ihre Zukunftssorgen ein für alle Mal loszuwerden.

In 8 Schritten zum Scaled Agile Framework (SAFe®)

1. „Tipping Point“ erreichen

Im ersten Schritt müssen insbesondere Führungskräfte und Mitglieder des Managements die Notwendigkeit der Veränderungen begreifen. Lippenbekenntnisse helfen hier wenig. Ist das Verständnis geschaffen, werden die Mitarbeitenden und weitere Stakeholder involviert, um den Wendepunkt von „klassischem“ zu agilem Arbeiten zu erreichen.

2. „Lean Agile Change Agents“ schulen

Im zweiten Schritt müssen Mitarbeitende identifiziert werden, die dem Thema Agilität offen gegenüberstehen und sich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren anbieten. Sie werden als SAFe®-Prozessbegleitende geschult und zertifiziert. Dieser Personenkreis wird später als Lean Agile Change Agents die unternehmensweite Einführung der SAFe®-Methodik unterstützen.

3. Führungskräfte und Mitglieder des Managements schulen

„Ein Vorbild zu sein ist die mächtigste Form der Lehre.“ Daher ist es äußerst wichtig, insbesondere die Unternehmensführung so früh wie möglich zu „Lean Agile Leaders“ auszubilden. Denn als Vorbilder beeinflussen sie einzelne Mitarbeitende, komplette Teams bis hin zur gesamten Organisation.

4. Ein „Lean Agile Centers of Excellence“ einrichten

Ein Lean Agile Centers of Excellence (LACE) ist ein kleines funktionsübergreifendes Team, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die optimierte Umsetzung der SAFe®-Prinzipien im gesamten Unternehmen sicherzustellen. LACEs sind in der Regel die agilsten Teams der agilen Teams und stehen ihren Mitarbeitenden mit ihrer Expertise zur Seite.

5. Identifizieren von Wertströmen und „Agile Release Trains“

Wertströme sind zentrale Prozesse, anhand derer Ihr Unternehmen Wert für Ihre Kundinnen und Kunden generiert. Agile Release Trains (ARTs) umfasst alle Personen, Fähigkeiten und Ressourcen, um diesen Wert schaffen und bereitstellen zu können. Ein ART besteht aus 50 bis 125 Personen und kann als ein großes Team mehrerer agiler Teams betrachtet werden. Er ist eines der zentralen Konstrukte von SAFe®.

6. Erstellen des Implementierungsplans

In diesem Schritt werden gemeinsam mit der Unternehmensspitze und Schlüsselpersonen die aktuellen Hauptziele und Zeitlinien der Organisation festgelegt. Sie liefern die Basis für eine individuelle „SAFe® Implementation Roadmap“, die die Einführung von SAFe® in der Organisation ermöglicht.

7. Vorbereiten des ersten „ART Launches“

Dies ist eine besonders spannende und intensive Phase – denn der Start Ihres ersten ARTs steht unmittelbar bevor! In diesem Schritt gilt es, cross-funktionale Teams zusammenzustellen, das agile Mindset von Mitarbeitenden zu fördern und sie in ihren Rollen zu schulen, um alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start mit SAFe® zu schaffen.

8. Der erste Agile Release Train verlässt den Bahnhof!

Endlich ist es so weit: Der erste Agile Release Train nimmt Fahrt und seine Arbeit auf. Jetzt geht es darum, schnellstmöglich die neue agile Arbeitsweise in die Tat umzusetzen, schnell zu lernen und jeden Tag besser, schneller und innovativer zu werden. Ab diesem Punkt liegt der Schwerpunkt auf dem Training, Coaching und Unterstützung des ersten ARTs. Gleichzeitig können neue ARTs für weitere Wertströme geplant und Portfoliostrukturen aufgebaut werden. Auf diese Weise entsteht in kurzer Zeit ein sich selbst organisierendes System, das mit einer agilen Kultur und hohen Lernfähigkeit begeistert.

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